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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
Entstehung
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des vergangenen'Jahrhunderts. 487

mochte er sich keinen Gott denken. Als Naturalistenund Pantheisten verbannet er die aus dem Himmel,die ihn sich bildlos dachten: sein Himmel und allerHimmel Himmel haben die Gestalt des Herrn,d. i. Menschengestalt. Die hat jeder Engel, jedeGesellschaft der Engel, deren Neigungen und Kräftenach Funktionen der Glieder bestimmt sind; alle nachdem Lieblingsbilde einer k on sta b i l i rten H arm 0-n i e, die Swedenborg in der Haushaltung des orga-nischen Lebens gefunden hatte, konsiguriret. Sospielet die Phantasie mit uns nicht nur in dichteri-schen , sondern auch in wissenschaftlichen Traumen.

Hieraus erklären sich Swedenborgs zwcy Reicheder Himmel; das Reich des innigen Gemüths,d. i. des wahren Menschen, mithin der höchsten Se-ligkeit, der Liebe; nach und neben ihm dasReich der Erkenntnisse, des Wahren, desGlaubens.Aus dem Willen, meynt er, wirkeder Mensch; Gemüth sey der Stamm und dieWurzel feines Daseyns. Liebe werde Wahrheit,wenn sie, ohne Rücksicht auf sich, thätig und seligin allen Kräften wirket. Nicht leicht stärker kannder Vorzug des Gemüths vor dem blos forschenden,wißbegierigen Geist gezeichnet werden, als Sweden-borg ihn durch die Trennung dieser Himmel gezeich-net hat. Die Sphäre der Liebe verbreitet die in-nigste Seligkeit, die größeste Wirksamkeit, Eintrachtund Freude" ist auch unter Menschen Dem nichtalso?

Jeder Mensch und Engel hat seinen Himmelin sich, und verbreitet ihn um sich durch einemächtige Sphäre. Neigung und Abneigung,die auch in der Entfernung sogar, auf die Empfin-