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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
Entstehung
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396
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3g6 VI. Wissenschaftler Ereignisse und Charaktere

in einen leeren Raum, in diesem ließ er ihrefortschießende und fallende Kraft wirken. Beyde dieseKräfte stellte er als Erscheinung (klmenoine-now) dar, und wollte so wenig sie, als den belieb-ten Namen Schwere oder Anziehungskraftder Körper erklären. Sein System sollte als Fak-tum, als Darstellung des Weltsystemsgelten.

Und es hat, so viel ihm auch entgegengesetztward, seine Probe bestanden. Wie Kopernikus dieHimmel der Alten, Keppler des Kopernikus Epicy-klen niederwarf: so jagte Newtons einfaches GesetzDescartes Wirbel aus dem leeren Aether. Freylichbrauchte es dazu, zumal in Frankreich, wo Des-cartes in großem Ansehen stand, fast bis zur Mittedes achtzehnten Jahrhunderts Zeit; endlich überwanddoch das einfache Gesetz der im Anschein selbst schlich-ten Wahrheit. Das ganze Jahrhundert schmücktesich in der Astronomie mit Newtons Namen,rechnete nach seinem Gesetz fort und am Ende des-selben erstand ein zweyter Newton, der, wasJener und seine Nachfolger unvollendet gelassen, inTiefen der Analysis vollendet, de la Place *).Nicht nur die Storungen der Himmelskörper gegeneinander, ihre Secular - Ungleichheiten u. f. compcn-strte Er; er berechnete die Wirkungen des allgemei-nen Gesetzes der Schwere auf alle Körper unsresSonnensystems, flüssige und feste, sicherte hiemitAeonen hindurch unser Weltall. Indem er dieMittlern Bewegungen und die große Axed er P la n et e n b a h n en conftant zeigte, gebot

*) Mechanik des Himmels. Uebersicht von Burkhard.

Berlin 1800.