des vergangenen Jahrhunderts. 3g5
AcpplerS, Descartes, Wallis, Wrens,Hup gens Schriften seyn mußten, der gerade aufdem Gipfel der Berechnungen über Bewegung derKörper nach Maßen, Zeit und Raum, in diemathematisch-physische Welt blickte, Er hatte keinesApfelfalles auf die denkende Stirn, keines Mond-Falles aus die zur Sonne nicht-fallende Erde nö-thig. Die zu entwickelnde Frage mit ihren nächstenFoderungen lag vor und in ihm. Newtons eigneAntwort, wie er zu ihrer Auflösung gekommen? wardie einzig-wahre: „weil ich darüber oft und langenachgedacht habe." Denn war nicht diese Fragedas Haupt-Quasilum der Zeit, in der sein jugendli-cher Geist erwachte? Aus Ke pp l er, HungensEntdeckungen sprang sie dem Forschenden ins Auge,
Nur forderte sie Erweis, d. i. anwendendePrüfung und Berechnung; die gab ihr Newton.Indem er sie auf den Mond und seine Einwirkungauf Meer und Erde, auf die Gestalt der Erde selbst,auf das Verhaltniß der Planeten zur Sonne, ihrerMonde zu den Planeten anwandte, so sprach er denGrundsatz eines allgemeinen Gravitations- oderAnziehungssyslems aus: „daß jedes ma-terielle Element im geraden Verhalt-niß seiner Masse, im umgekehrten desQuadrats seiner Entfernung anzieheund angezogen werde." Gesetz gleichsam ei,ncr hi m m li sc hen Adrast ea, in Vertheilungdes Gewichts und der Bewegung der Körper nachMassen, Raum und Zeit.
Um der ordnenden Göttin ein frcycs Gebiet zugeben, setzte Newton die Bewegung der Wcllkörper