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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
Entstehung
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des vergangenen Jahrhunderts. 397

er ihm gleichsam Bestandheit. Durch kompen-sirte Kräfte nach Raum und Zeit sind nach demGesetz der Schwere alle Massen der Welt zum blei-benden Dascyn aus sich selbst und gegen einandergegründet; aller Störungen und Sekular - Ungleich-heiten ungeachtet herrscht und mißt Adraslea un-verrückt im sonnenreichen Aether.

Hier stehen wir jetzt, und kein metaphysischerZweifel vermag den Berechner der Schwerkraft ausseiner Bahn zu treiben. Frage der Verstand:wieziehen die Weltkörper ohne Berührung einanderan? Was bewirkt die allgemeine Schwere jedesTheils und Thcilchens der Schöpfung gegen einan-der?" so antwortet der Beobachter und Berechnerungestört:wissen wir dann in unsrer eigensten Er-fahrung, was Kraft sey? Kennen wir sie andersals in ihrer Anwendung und Wirkung? Wis-sen wir, was Schwere sey? außer wenn unsetwas schwer wird, oder wir Körper fallend se-hen. Dann nennen wir sie schwer, und berech-nen ihre Schwere. So auch Key anziehendenoder zu rück stoßend en Kräften. Allenthalbennehmen wir sie wahr; in der Chemie sind Wahl-anziehungen und Repulse die gemeinste Beob-achtung, ohne daß wir ihre innere Ursache wissen,oder uns darum kümmern. Denn wie wollten wirsie wissen? Soll Kraft sich, gesondert vom Körper,d. i. ohne Organ, uns im Spiegel darstellen? wol-len wir sie tasten? In Wirkungen sehen undtasten wir sie; selbst dem Begriff nach ist sie vonihrem Organ unabtrennlich.

So spricht der Newtonsche Weltweise und findetsich zu seinem Zweck befriedigt. Fragt der denkende