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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
Entstehung
Seite
387
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des vergangenen Jahrhunderts. 38'/

Zwischen Ihm und Newton sind erloschen; Jedemgebühret sein Ruhm. Denn wie es mit den Erfin-dungen, die zwischen beydcN streitig waren, seynmöge; gewiß hat Leibnitz Mehr als Newton die Gei-ster in Bewegung gesetzt, und sie zu eignem Denken,Forschen, Finden und Auflösen angctrieben; Mehrnoch durch seinen eignen Munter - abwechselnden Vor-gang, als durch die ihnen vorgelegte Fragen. Sei-ne kleinen Aufsatze, die er in die Journale MehrererLander zerstreute, wirkten hiezu lebhafter, als hatteer große Bücher geschrieben. Auch in den Akade-mien, die er stiftete, hat das Jahrhundert hinabsein Geist fortgelebet. Dek Präsident, der bcp derUNgefokMteN Akademie zu Berlin ihr vorgesetzt ward,Maupettuis, schien dazu gewählt zu scy», umdes ersten Präsidenten Ruhm zu erhöhen, mir des-sen ausgefallenen Feder er sich anmaßend schmückte;am Ende stand er bcrupft da.

In der Naturlehre und Naturgeschichte nahmLcibNitz an jeder Erfindung oder Bemerkung seinesZeitalters, z. B> des Phosphorus, an jedem Fort-schritt des Bergbaues, jeder Entdeckung in der Ana-tomie, Chemie u. f. so lebhaften Autheil, daß manihm wünschen möchte, die Fortgänge des Jahrhun-derts in der El ectr i c i tät, dem Magnetis-mus, Galvanismus, der Chemie U> f. er-lebt zu haben. Vieles ahNete er voraus, und ent-warf eine Kette der Schöpfung, in der manchesZwischenglied die fortgehende Erfahrung schon be-wahrt hat. Seine Protvgaa, ein Anfangsver-such, öffnete eine große Laufbahn.

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