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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
Entstehung
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die Krone, die ihm sein Geburtsort Königsberg, dieSimon Dach ihm bep seiner Geburt prophezeihthaben sollte *), zu der die Ebräer aus der Kabbalaselbst ihm reiches Glück wünschten. Von Mitter-nacht , sprach man, kommt Gold! neues Glück derZeiten.

Und ists nicht, obgleich auf andern Wegen,als man damals träumte, gekommen? hat Preußendurchs Jahrhundert hin zum allgemeineren und mil-dern Licht Europa's nicht mehr als jeder andre Staatseiner Größe beygetragen ? Wenn nur durch Fleißund Ordnung, durch Geschicklichkeit und Einsicht,durch Sparsamkeit und Geduld den Menschen guteZeiten kommen können; wenn gegenseitige Verträg-lichkeit in Ansehung der Meynungen und Gottes-dienste, Schutz der Unterdrückten und Verfolgtensolche Zeiten vorbereiten, so hat diese Krone bishernicht vergebens geglanzet.

5. Da zur .Königswücde auch Anstand undSchmuck gehöret, so hat Preußens Krone sich umden nützlichsten bemühet, den Flor der Wissen-schaften und Künste. Klein sind die Spötte-reyen, die man auf die feyerliche Einweihung derUniversität Halle warf; ein Jahrhundert durch hatdiese ihren Werth durch Verdienste erprobet.

Die Pietisterey z. B., die man ihr imAnfänge des Jahrhunderts Schuld gab, hielt sie

*) Chur-Brandenburgs Rose, Adler,Löw' und Scepter, von Slmon Dach , poe-tisch besungen. S. das vorletzte Gedicht.Herders Werke z, Phil. u. Gesch. IX. Z I.