IH. Großbritannien
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Gaben, sondern mittelst des Verstandes verstän-dig, d. i. nach geprüftem Einverstandniß mit demWort Gottes und einer Ueberzeugung annehme, sonstaber sie verwerfe. Sofort seyd Ihr mit den Glau-bensbrüdern Eurer Nation einig; auch sie, wennsie vom Haupt und von den Gliedern der Nationgewählt sind, können vorstellen, was ihr vor-stellt, Glieder der Nation, nicht Papstthumeiner Kirche.
Ein ehrlicher Mann, Dechant zu Uork, alsihm Heinrich. VIII. ein Bischofthum aufzwingenwollte, schrieb angstvoll also:
„Dem gestrengen Herren Bellaßis.
„Edler Herr Bellaßis. Ich bitte Euch umChristi willen, wendet allen möglichen Fleiß undMühe an, mir das Bischofthum vom Halse zuschaffen. Ich will niemals mit dieser Würde etwaszu thun haben, wenn ich es vermeiden kann. Setztzu meinem unterschriebnem Namen, was ihr wollt,nur nicht Bischof. Euer
geringer DienerNiklas Wotton."
So dachten mehrere ehrliche Männer, die denPapismus der hohen Kirche, die kanonische Ver-fassung ihrer Gerichtshöfe, und die gemeine Denk-art des bischöflichen Standes kannten. Wake, nach-maliger Erzbischof zu Eanterburi, wagte zu schrei-ben: „daß heutiges Tages nur das noch die Bi-schöfe vor dem Untergange bewahre, daß sic fürsich keine Macht hatten der Kirche zu schaden, unddaß der König, der sie wohl kenne, viel zu