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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
Entstehung
Seite
129
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mit und ohne Anekdoten. 129

Louvois, außer sich, daß Hofleute, Werkleuteund Bedienten Zeugen des Auftritts gewesen,kommt in Fourie nach Hause, wo er seine Ge-treuen findet. Sie sind erschrocken, ihn so zusehen."

Es ist vorbey, spricht er, ich bin verlohren.So hat er mir über ein Fenster begegnet. Ichkann mir nicht anders helfen, als durch einenKrieg, der ihn vom Bauen, abbringt und michnothwendig macht. Er soll ihn haben."

Louvois hielt Wort. Einige Monate nachherentbrannte wider Willen des Königs und der andernMachte ein allgemeiner Krieg, der Frankreich imInnern ruinirte, außerhalb, ungeachtet des Glücksseiner Waffen, nicht erweiterte, vielmehr ihm ehren-rührige Auftritte zuzog. Das machte ein schiefesFenster I"

Die vorigen Kriege hatten Louvois und l eTellier, sein Vater, aus Eifersucht gegen Eolbect,diesen zum Guten thatigcn, vernünftigen Ministerentzündet. Durch Kriege machten sie sich nichtnur selbst nothwendig, sondern legten Jenem auchdie traurige Pflicht auf, das Volk mit Auflagen zubeschweren. Dadurch machten sie ihn verhaßt undwandten ihn ab, die gewöhnlichen Einkünfte desStaats ruhig zum Besten zu verwenden.

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Herders Werke z. Phil. u. Gesch., IX. I I.