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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
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II. Erläuterungen

steröffnUnq im untersten Stockwerk gewahr ward;sie war schief. Louvois, der von Natur brutalund dazu noch verwöhnt war, sich von niemandenwidersprechen zu lasten, stritt lang' und heftig, daßdas Fenster gerat» fcy; der König kehrte ihm denRücken und spazierte weiter."

Tages darauf begegnete er dem le Notre,(der durch die Gartenkunst berühmt ist, die er inFrankreich cinführte,) einem guten Architekten Erfragte ihn, ob er zu Lrianon gewesen sey? Nein!sagte dieser. Der König gab ihm Auftrag , dahinzu gehen und das Fenster zu besehen. Ein Tag,zwcy Tage; dieselbe Frage, dieselbe Antwort. Der'König sah wohl, daß le Notre sich nicht zwischenIhn und den Minister stecken wollte, da Einet vonbeyden Unrecht haben müsse. Unwillig sagte er:morgen solle er in Trianon feyn; Er und Lou-vois würden auch da sevn."

Sie kamen. Louvois disputirte; le Notreschwieg. Der König befahl ihm zu messen. Louvoisin Furie murrete laut: das Fenster sei) gerade undgleich den andern. Der König fragte le Notre, waser gefunden habe? Dieser stammlete, wollte nichtmit der Sprache heraus; der König in Zorn befahl,er sollte rein herausreden, was er gefunden. DerKönig habe Recht, sagte le Notre und zeigte denFehler."

Nun wandte der König sich gegen Louvois undverwies ihm seinen Starrsinn. Ohne Seine Be-merkung würde man schief gebauet haben; das Ge-bäude würde Man haben niedcrrcißen müssen. Erwusch chm den Kopf recht."

Louvois,