12.0, I. Begebenheiten und Charaktere
Aul, die Lchrart müssten sic lernen, den Menschengegen jede Ungerechtigkeit Abscheu, zu jeder wohl-cha'igen Liehe Neigung und Lust einzuflößcn. Jenenelbscheu erwecke die Geschichte, indem sie diestechenden Folg.n der Ungerechtigkeit darstcllt; Nei-gung zur Wohlchatigkeu erwecke sie gleichfalls, in-dem sie die Folgen derselben, Ruhe, Freude, Ver-gnügen in dieser und jener Welt zeiget.
Seminarien, in denen man Ceremonien fürdas Wesentliche der Religion ansieht, für sie einefanatische Hochachtung cinflößct und einfaugt, scyder Religion Dessen gerade zuwider, der Gutthä-tigkeit gegen andre zum Wesen der Religion machte,in dem Maas wie wir von ihnen Gutes wünschten,Christus. Ohne Bescheinigung eines erwiesenenguten Charakters sollte niemand in diese Semi-narjen ausgenommen werden.
Zu diesem Zweck orgamsirt er Geistliche alsLehrer der Erwachsenen, Schullehrer als Er-zieher der Jugend, und weiset beydcn ihrePflichten und Belohnungen an. Er orgamsirt ihreWahlen und Beförderungen, ihre Sprengel undEinkünfte,, ihre Versammlungen, Berathschlagungen,ihre Aufsicht und .Oberaufsicht. Den Augen desPublikums müsse die ganze Anstalt vorliegen, weilsie Angelegenheit des Publikums scy. -Nachdem damaligen Zustande der Seminarien erwarteteer so etwas nur nach Jahrhunderten; aberauch die Zeit ist gerecht und gütig. Sie hat seinenPlan gefordert,
„Der Lchrstand für das Land, meynt St.Pierre, müßte auch Unterricht in den gemeinstenHülfsmitteln gegen Krankheiten des Landvolks erhal-