des vergangenen Jahrhunderts. n5
lassene Stellen, versäumte Pflege der Armen u. f.zu retten wußte; erwägt man dies und noch somanches Andre, welch ein Schlund thut sich aufhinter dem schönen Anstande des Klerus! ein Ab-grund, den artige Reden nicht füllen konnten^).
Wenn man die Geistlichkeit, der auf Eine oderdie andre Weise eine Reform unentbehrlich ward,dadurch ihrer Sache als der Sache Gottes zu helfensuchte, daß sie Aufhebung des Edicts vonNantes nicht nur lautdankend billigte, sondern aufseinen Wegen längst und langsasti betrieben hatte;welchen unermeßlichen- unve'rwindbaren Schaden thatsie sich hiedurch ! Als die Kirchen dek Reforniirteügeschleift- als ihre Hirten und Hecrdest - diese istvielen Tausenden, aus dem Lande gedrängt wurden,so daß in wenigen Jahren keine reformirte Kirche-die einst in allen Provinzen so blühend gewesen war-vom Staat anerkannt ward- wie stiel hatte der ka-tholische Kletus an dieser blühenden Kirche 'verloren!Ihre Lehrer- wahre Seelsorger - die den Katholischestan Gelehrsamkeit sowohl als an Amtsfleiß vergingen,hatten diese wenigstens in Athem erhalten. IhreSchulen und Universitäten zu Sedan- Saumuru. f. hatten ausgezeichnete Männer gehabt; ihre Sy-noden- zu Eharesttok z. B. starrst von Eifer fv-
*) Siehe Lleiu'äires äuevrlötes st« Ist Lostr et UwLlerzs lle kraue« p» Denis, vi-äsvaut 8s-er'etaire cle I'Rvsgne ste lVlenux. I-oucir. 1712.Eine Schrift- die, obgleich nicht ohne Uebertrei-bung- den Abgrund, dem man öntgegenginU-schildert-
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