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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
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319
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S o p h r o n.

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kriegerische und Rcligionsqeist aufgehört hak, wonichts als der Commerz-Finanzen- und Bildungsgeistherrscht, sehr nöthig und nützlich ist.

Sie wie jede Lehre auf dieser Klasse schon über-haupt naher dem wissenschaftlichen wird: so auch dieKünste und Handwerke. Hier müssen einige;. E. Zeich-nung, Malerei, in besondern Stunden vorausgesetzt, undmit Hülfe dieser von andern durch Nachzeichnungenu. s. w. Nachricht gegeben werden. Alle Znstrumen-talkünste sind in diesem Felde die schwersten: wassoll man von ihnen zeigen? Instrumente? die wir-ken nur, indem sie wirken, und diese Momente sindin ihnen nicht sichtbar. Wortbeschreibungcn? wieelend, wie schwach, wie leicht werden sie die Spracheeines Halle! *) Man betuche also die Buden ei-niger Künstler z, E. Uhrmacher u. s. w. und pflanzenur dem jungen Menschen Lust ein, die andern selbstzu betuchen. Man zeige ihm, wie viel Geist, Fleiß,Erfindung, Verbcßerung, Vollkommenheitsgabe inallem ruhe,, und daß dieser Theil der Menschen dernächste sei, an der unnachahmlichen Kunst der Lhiere,die gewissermaßen Kunst der Natur selbst ist. Hiersiehct er den größten Schauplatz des menschlichenGeistes, den der Jüngling so leicht und gern ver-kennen lernt, und darum blind bleibt.

Auf dieser Klasse ists erst Ort zur völlig ab-strakten Philosophie und Metaphysik, mit der mansonst zu frühzeitig anfangt: die aber hier unentbehr-lich ist, und auch eine ganz andre Gestalt annimmt.Sie ist hier das Resultat aller Erfahrungswiffen-schaften, ohne die sie freilich nichts als eitle Speku-

") sLerfaffec einerWerkstätte der heurlzen Künste."