S o p h r o n.
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bekannt; durch die Vorlesungen des Verfassers dar-über wird sein Werth und seine Brauchbarkeit merk-lich erhöhet. Das Verdienst, das Gesncrn Keyseinem Leben auszcichnete, nemüch Menschlichkeit(wenn wir das entweihte Wort Humanität soeigentlich Herstellen dürfen) seine Menschlichkeitin lateinischer Schreibart, in den Schulwissen-schaften und der Philosophie macht auch dasGepräge dieses Buchs.
Sein Latein ist kein gewölbter Ciceroniasmusvoll hohler Worte und Perioden, sondern eine reine,flieffende didaktische Schreibart, die sich auch für denEoncretum einer neuen Sache und Sprache nicht soknabenmäßig scheuet, Wenns genannt werden muß.Man hört sein Latein immer, und liest es nicht,ein gutes Zeichen! Keine Sprache sollte anders ge-schrieben werden. — In dem Betracht ist dies Buchalso sehr angenehm und sehr nützlich.
Gesnecs M en sc hlichkci t in den Schul-wissenschaften bestand bekanntermaaßen darinn, daßer über die Sclavenmethode der Grammatik, desDeklinirens und Vokabellcrnens hinweg war, undgern in seiner Schulanweisung diese edle Sprachelebendig machen wollte. Es ist bekannt, daß erdamit in den Schulen nicht durchdrang. Die Mü-he aber, die er sich bey Unterstützung dieses Lieb-lingsgcdankens gegeben, hat ihn auf manche andresehr nützliche pädagogische Bemerkungen gebracht, dieeinen ansehnlichen Theil dieses Buchs ausmachen.Die xrasssxta äisoenäi AsQeoaliir, der große Ar-tikel äs linAuis, inglcichcm lLrs orutoiia,chllststoäws, LtUicu zeugen davon, und er wird in