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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
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S o p h r o n.

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merken. Er gewöhnt sich also, auch bei dreier Doc-trin Verstand und Urtheil, nicht bloß Gcdächtnißnnzuwenden, und lernt in und mit der Theologie,in welcher auf solche weise Philosophie, Geschichteund Exegese Zusammentreffen, wie durch eine prakti-sche Logik, selbst denken.

Bei einem dreijährigen Curs in der Klasse kannmit der Theologie Oratius äs vk-ritaw ruliZ.cchrigt. wechseln; und eine Einleitung in dieBücher der Schrift, verbunden mit der Lec-tion biblischer Alterthümer. In dieserlernt der Jüngling die Geschichte des jüdischen Vol-kes und seine Einrichtungen kennen, sofern diese sichauf die Geschichte und den Inhalt der biblischen Bü-cher beziehen. Bei den biblischen Büchern selbstmüssen, theiks allgemein der Inhalt, theils beson-ders die merkwürdigsten Stellen bemerkt werden,die sich durch die Würde und Wichtigkeit dessen wassie sagen, oder durch das Schicksal mißgedeutet zuwerden, anszeichnen u. f.

Bei dem cursorischen Lesen des christlichen N.Testamentes ist cs nicht etwa nöthig, bei der Ord-nung der Bücher zu bleiben. Ein Evangelist undeinige Briefe verschiedener Apostel können wechseln.Allenthalben werde der Ebraismus bemerkt und aufordentliches Griechisch und verständliches Latein oderDeutsch zurückgcführet, durch welche Art des Lesensder Verstand des Jünglings gewöhnt wird, dieBibel als ein an sich selbst verständliches Buch zulesen und zu gebrauchen.