S o p h r o n.
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sollte dabei zu Hülfe genommen werden, damit diedeutliche Aussprache durch das Dhr in die Seelekomme, und nach solcher sich allmählich das Augeund im Schreiben die Hand gewöhne." —
Das Schreiben kann mit dem Lesen nichtzeitig genug verbunden werden: denn Eins hilftdem andern, und das Kind wird nicht nur durch dieAbwechslung, sondern noch mehr durch die Uebung,indem es siehct, daß es auch etwas thunkann, angenehm aufgemuntert. — Zu Schreib-übungcn giebt das Buchstabirbuch einen großen Vor-rath. Die Kinder können es mehrmal abschreiben,und die Lehrer ihnen ähnliche Worte, schwere Spl-ben, auch ähnliche Koniins und Verbs, die sicnach diesen Vorbildern durchhin schreiben müssen,vergeben: so lernen sie richtig schreiben, ja declini-
rcn und conjugicen, ohne daß sie wissen, was sin-Aulsris und xlurslis, decliniren und cvnjugirenbeißt. Auch kann er sie nicht zeitig genug üben,Wörter und mit der Zeit einen Spruch, einen klei-nen Brief, eine kleine Geschichte aus dem Kopfe zuschreiben; je leichter diese Ucbungen gemacht werden,desto besser gedeihen sie; denn nur durch Uebungkommt Lust und Liebe zur Arbeit in junge Leute,und wo eine Klasse bloß lesen und hören muß, schläftsie gewiß ein.