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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
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S o p h r o n.

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sollte dabei zu Hülfe genommen werden, damit diedeutliche Aussprache durch das Dhr in die Seelekomme, und nach solcher sich allmählich das Augeund im Schreiben die Hand gewöhne."

Das Schreiben kann mit dem Lesen nichtzeitig genug verbunden werden: denn Eins hilftdem andern, und das Kind wird nicht nur durch dieAbwechslung, sondern noch mehr durch die Uebung,indem es siehct, daß es auch etwas thunkann, angenehm aufgemuntert. Zu Schreib-übungcn giebt das Buchstabirbuch einen großen Vor-rath. Die Kinder können es mehrmal abschreiben,und die Lehrer ihnen ähnliche Worte, schwere Spl-ben, auch ähnliche Koniins und Verbs, die sicnach diesen Vorbildern durchhin schreiben müssen,vergeben: so lernen sie richtig schreiben, ja declini-

rcn und conjugicen, ohne daß sie wissen, was sin-Aulsris und xlurslis, decliniren und cvnjugirenbeißt. Auch kann er sie nicht zeitig genug üben,Wörter und mit der Zeit einen Spruch, einen klei-nen Brief, eine kleine Geschichte aus dem Kopfe zuschreiben; je leichter diese Ucbungen gemacht werden,desto besser gedeihen sie; denn nur durch Uebungkommt Lust und Liebe zur Arbeit in junge Leute,und wo eine Klasse bloß lesen und hören muß, schläftsie gewiß ein.