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geübt seyn müssen; ihrer Geschicklichkeit werden sicdedürfen.
4. Religion — darf man ihrer zu unsrerZeit noch erwähnen? Mit Recht: denn Religion,wahrhafte Religion wird unausgctilgt bleiben; diePforten der Holle werden sie nicht überwältigen undder Antichrist selbst muß sie fordern. Da wir zuunsrer Zeit aber so viel und manche äußere Formenuntergehen seben, was spricht dieser Untergang zuuns? als: „prüfe! prüfe, was dem Geist und Her-zen des Menschen wahrhaft Religion sey! Dieserette aus dem Schiffbruch; sie bewahre!" — Undwas die Zeit jedem zuspricht, ruft sic besonders denSchulen zu: „befestigt, gründet, was wahrhaft Reli-gion ist, in jungen Gcmüthern: denn es ist eine
Zeit der Gefahr, der Prüfung!" Was aber befe-stigt und begründet ist? werde nicht blos Theorie,sondern Sinnesart, Handlungsweise, Praxis.
Da ausführlich hierüber zu reden die Zeit mirverbeut, so sey mir erlaubt, blos eiKgc Götzen zubemerken , die aller Herzens - Religion zerstörendeFeinde sind. Sie sind:
r. Der Egoismus. Egoismus ist in derWelt immer da gewesen, und beynah ist der NameMensch, (d. i, Mansk, Männlein) und Egoist Eins;fast zweifle ich aber, ob er je so laut geredet, so frechgedacht, so unbewunden gehandelt hat, als jetzt? erherrscht »1 Zeitläuften , Zeitschriften, Zcitbegebenhciten,in der ganzen Zeit leise. Vielleicht herrscht ec stattmancher andrer Abweichungen in den Schulen jetzt:denn eine an sich sehr löblich? Ebrbcgierde wird leichtEgoismus, Und doch hat die menschliche Gesellschaft
beynah