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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
Seite
150
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S o p h r o n.

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Daß ein Institut sich im Ruhm der Gesund-heit erhalte, dazu müssen seine Glieder, jeder anseinem Thcilc Mitwirken, daß sie selbst intszri, je-der an Stelle und Ort sey. Was nie zerstückt seynmuß, ist ein menschlicher Charakter. Naget an ihmder Wurmfraß; wie sollten sich andere auf den ver-lassen können, der sich selbst verlor, der seinem eig-nen Gemeinwesen nicht mit unverletzter Seele, nichtmit ungeschminkter Redlichkeit, nicht mit unangeta-stet-gutem Namen, sondern als eine morsche brüchigeSäule dienet, in der Würmer und Mause wohnen.

Unser Gymnasium sey nicht von dieser Art;Integrität sey sein Charakter, seine Blume,, seineZierde. Integrität bezeichne auch dies Examen; keineKlasse wolle besser scheinen, als sie ist; sie zeige aberauch, was sie ist, mit ganzer Gegenwart des Gei-stes, mit ganzer Redlichkeit deS Charakters von Sei-ten der Lehrer und Schüler. Jeder zeige, daß wirin unseren Gymnasium ein Gemeinwesen aner-kennen und ehren, daß Pflicht gegen dasselbe unserGesetz, daß Ucbcrzeugung, diese Pflicht geleistet zuhaben, unsre süßeste Belohnung sey. ästest? ani-rnis intsZris » viri intSAri, IntsAri aclolssrsn-tss. Der Schluß des Examens, der den zweytcnTheil meiner Rede enthalten soll, möge uns allenso aufmuntecnd, so erfreulich seyn, als ichs mitganzer Seele hoffe und wünsche.