S o p h r o n.
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Ihr seyd, meine Lieben, alle so verschicdner Art; dieGottheit gob euch verschiedene Gaben und Neigun-gen , wie ihr denn auch zu verschleimen Lebensarten,Geschäften und Ständen bestimmt seyd, und ein ver-schiednes Glück euch erwartet.
Lemmas, Marmor, edur, 1'^rrliena sigilla, tadellas,^rxeutum, vestes, Laetulo murice tinotas,
8ur>t <^ui iiou liadeaut, est c^ui non onrat hadere,tlur alter lratrum oessare et lullere et vn^i?raekerat Ilsrollis palmetis pinAuidus, alterOlves et lmportuuus all vmdram lucis ad ortu8IIvestrem llammls et korro mitizst azrum;
Lcit Leuius, natalae oomes ^ui temperat astrum,dlaturae Dens Iiumanas, mortalis in unuinl^uoä^ue c ap ut, vnltn mutadilis, albus et ater.
So verschieden indeß eure Neigungen seyn mö-gen , so wünschet ihr doch alle euch einen gutenglücklichen Dämon («^«-3-dv zum Führer
und Schutzgcist eures Lebens. Dieser ist nicht schwarz,sondern weiß, ein Bruder der Rechtschaffenheit, derGottesfurcht, des Fleißes, der Bescheidenheit, Schaam-haftigkeit, Ordnung und Tugend. Alle sittlichen Gra-zien lieben ihn; er ist mit ihnen erzogen; er wirdvom Himmel gesandt, gute, rechtschaffene Jünglinge,die Freunde seiner Gespielen sind, euch als Freundzu begleiten, als Wohlthätcr und Richter zu be-lohnen.
3. Das öffentliche Lxainsn ist das Fest desGenius dieser Schule; an ihm soll und willer sich in seiner schönsten Gestalt zeigen. Nichtmüßig und träge, nicht furchtsam und sinnlos; denn