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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
Seite
109
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S o p h r o ii>

gcschichte und Naturkunde, in den untern Klaffen,bey der Arithmetik, dem Schreiben, eignen Aufsaz-zen u. s. f. werden fortan die Schüler auch in ih->ren Platzen wechseln, und ihrem Fleiß und Fort-schritten nach in Ordnungen vertheilt werden. Esist hierbei) nicht auf eine eitle Ehrbegicrde angesehen,die ich in Vergleichung mit der innern Liede zu denWissenschaften selbst für eine kleinere, ja sogar oftgefährliche Triebfeder halte; sondern auf die Regelder Billigkeit und Ordnung selbst. Denn warumsollte, wie es oft zu geschehen pflegt, ein fleißigerund tüchtiger Knabe von einer untern Bank aufge-rusen werden müssen, weil die, die vor ihm sitzen,Nachlässige sind? Und warum sollte Er nicht denPlatz, der ihm von Gott und Rechtswegen vor die-sen Nachlässigen gebührt, inne haben? Es kommtblos darauf an, daß die Lehrer beym Anfänge ihrerArbeiten eine Prüfung vornehmen, und einen pflicht-mäßigen Ueberschlag machen, welchen Platz jeder ih-rer Lehrlinge bey jeder ihrer Arbeiten cinzunehmenverdiene; und daß diese Ordnung mit öffentlicher Au-torität eingesührt werde. Sie wird hierdurch cinge-führt, und bey jeder der genannten Lectionen wech-seln künftig die Lehrlinge in allen Klassen. Ichwerde bey der ersten Einrichtung seyn und auch daskünftige Examen wird nicht anders, als also vorge-nommen werden. Bey jeder neuen Arbeit werdendie Schüler ihre Platze verändern; vor der Handnur in einer und derselben Klasse. Ich hoffe aber,es wird eine Zeit kommen, da wir sie auch in Klas-sen verändern können; da, wer in prima zu einerLection untüchtig ist, auch in ssoumla si^m kannund wer in rscuriela zu einer Lection in prima