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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
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S o p h r y m

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ren lernen und den gesetzmäßigen Schritt ballen.Wo er einem oder dem Andern, altern oder jüngernnachkelfcn muß, wird crs in Privatstunden thun^immer aber cs zum Hauptgcsctz. seiner Methodemachen, daß nie jemand und der Schwächere amwenigsten müßig bleibe. Denn nochmals gesagt, so-bald eine Klasse nicht ganz beschäftigt ist; so hat sieihren A l l g e m e i n g e i st verloren und dieser istder Lxiriius rector, der das Ganze Zusammenhaltund ohne welchen der größte Lhejl einzelner Gliederverweset.

" Der zweyte Vorwurf, den man den öffcntli-chen Schulen macht und den ich jetzo berühren kann,ist: daß in den zahlreichen Klassen auch alle einzel-ne Lectioncn nach einem Schnitt getrieben worden,haß, da sie alle aufs lateinische so eingerichtet sind,als ob wir alle nächstens römische Bürger zu werdenbefürchteten, sie auch die Schüler alle nach dem La-tein ordnen und jede andere, für »ns nöthigcre,Kenntniß nur als ein Nebenwerk behandeln. Ichwerde die Antwort dieser Frage hier nicht er-schöpfen, und den puren lateinischen Schulen kei-ne Verthejdigungsrede halten; indessen ist, dünktmich, der Fehler, wo er wyhrgenommen würde,ohne aste Mühe, ja mit Vortheil zu andern. Eskommt nur auf eine richtigere Einthcilung der Arbei-ten an: denn es bleibt dem Kinde und dem Jünglin-ge bey unfern zahlreichen Schulstunden, die Key einemPrivatunterricht sich schwerlich ohne große Kosten inder Anzahl veranstalten lassen, Zeit genug, nebendem Nützlichen auch das Entbehrliche, und neben demEntbehrlichen auch das Nothwendige zu lernen. Jaselbst, daß ist Einer Klasse mehrere Arbeiten getrieben