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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
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S o p h r v n.

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chen Worten verderben. Meine Rede kann nichtsals Sachen Vorträgen, die dem Theile von Ihnen,der über Erziehung der Jugend und die Verfassungder Schulen nachgedacht haben, langst bekannt sind;und der edlere Zweck, zu dem diese Stunden ver-ordnet sind, ist die Prüfung der Jugend selbst: eineseltne Gelegenheit, da Lehrer ihre Methode, Schü-ler ihren Ileiß zeigen und Beydc darthun können,wie sie die Hoffnung erfüllt haben, die das Publi-kum von ihnen faßte, oder wenigstens fassen sollte.Ich sage, fassen sollte: denn in wie weniger Ach-

tung und Aufmerksamkeit sind Schulen dem Publi-kum unsrer Zeit? Hier sind keine Eeremonicn an-zugaffen, keine Comedien und Lustbarkeiten zu spie-len; wir spielen für uns selbst, wie jener Virtuosesagte; oder wie Plato sagte, da er statt eines vol-len Lehrsaals einen einzigen Schüler erblickte:du

bist mir statt aller werther AntimachuS"-u.

Sie Wenige sind uns statt aller, und wir selbst unsstatt Aller, Lehrer und Schüler dieses fürstlichenGymnasiums, wollen wir zu uns selbst sagen. DerSeiltänzer bedürfen wir nicht, um eine unwissendeMenge herbeyzuziehen; was wir treiben, betrifft dieSache Gottes und der ewigen Wahrheit, die Sacheder Menschheit und der edelsten menschlichen Bil-dung , die Sache der Wissenschaften und was zumNutzen des Staats für Jünglinge in ihr lieget.Traurig, wenn wir dazu des Zuklatschens der wü-sten Menge, statt des befriedigenden Zeugnisses uns-rer selbst bedürfen.

Aber Eins kann ich auch in diesem kleinenKreise Ihnen nicht versagen, hoch- und werlhge-