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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
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S o p h r o n.

Gcmählde voll Kunst, Anlagen, Abwechselung, javoll Lehren der Klugheit, Menschlichkeit und Reli-gion werde». Er wird, ohne daß er sein Vaterlandverlaßt, ein Ulnffes, der die Erde durchreiset, vieleVölker, Lander und Sitten, voll Klugheit und Thor-heit keilnen lernt, und wenn ihm jedes von diesemanschaulich gemacht wird, so müßte es eine stupideMißgeburt sepn, die dadurch nicht Ideen in den-Kopf und große oder gelauterte Empfindung insHer; erhielte. O hatten manche kurzsichtige, stolze,intolerante Barbaren, die sich einbildcn, daß außerihrem Ecdwinkel kein Heil sev, und daß die Sonneder Vernunft nur in ihrer Höhle scheine, in ihrerJugend nur Geographie und Geschichte besser geler-net: unmöglich würden sie die enge Binde ihresHaupts zum Gchirnmesser der ganzen Welt und dieSitten ihres eingeschränkten Winkels zur.Regel undRichtschnur aller Zeiten, aller Klimata und Völkergemacht haben! An meinem geringen Theil we-nigstens muß ich bekennen, daß Geographie undGeschichte (bcpde im wahren und würdigen Umfangihrer Begriffe betrachtet) zuerst dazu beygetragcn ha-ben, eine Reihe träger Vorurthcile abzuschükteln,Sitten und Menschen zu vergleichen, und das Wah-re, Schöne, Nützliche zu suchen, in welcher Gestaltund Hülle es sich von außen auch zeige. Auf dieseWeise dienen Geograpb.ie und Geschichte der nützlich-sten Philosophie für der Erde, nämlich der Philoso-phie der Sitte», Wissenschaften und Künste: sic

scharfen den seiwuiri Uuwawitatis in alle» Gestal-ten und Formen: sie lehren uns mit erleuchtetenAugen un're Vortheile sehen und schätzen, ohne daßwir dabev irgend eine Nation der Erde verachten