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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
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S o p h r o n.

heitslchre in seinen Banden, und Keppler wolltemit Einer seiner Erfindungen das Geschenk einesHerzogthumes, wcnns ihm der Kaiser schenkte, nichtvertauschen. Wir sehen, mit welcher Liebe einNcchtsgclchrter, ein Geschäftsmann des Staats,ein Arzt, ein Naturlehrcr, ein Geschichtforscher,ein Mechaniker, ja gar ein Diplomatiker, einHeraldiker " in ihrer Wissenschaft leben, sobald sievon der Natur dazu bestimmt waren, fie gründlicherlernten, und sic glücklich auszuüben im Standesind. Jede übcrwundne Mühe ist ihnen süß, jedeneue Dunkelheit und Schwierigkeit spornt ihrenMuth, jede glückliche Entdeckung, die nie ohneMühe gesucht und gefunl^n wird, ist ihr schönsterLohn; wahrlich alle diese Leute thun etwas andersals eitle bald verwelkende Blumen brechen, oderfremden Zucker naschen, und ungesunde Süssigkeitsaugen. Auch die Biene sucht nicht ohne MüheHonig; aber Hummeln sinds, die den von andernzusammengctcagenen fremden Honig naschen undstehlen).

2. Nicht also faule, üppige Leichtigkeit machtdas, was man in Wissenschaften und' KünstenSchönheit nennt; und was machts denn? DieAlten nannten die schönen Wissenschaften artesucl Iruirurriltutem pertinent, ucl Irnrrianit-r-tvm informant, also Wissenschaften, die unsmenschlich machen, die uns zum Menschen bil-den: man könnte sie also auch vielleicht am besten

bildende Wissenschaften nennen. Was unsreSeclenkcafte bildet, ist schön, was uns nicht dazubildet, verdient den Namen der schönen Wissenschaf-