ließest du mir die Aufnahme in deine kleine Gesell-schaft?
Er. Herzlich gern. Das Nitrum muß ja wohlin der Lust seyn, ehe es sich als Salpeter an denWänden einer dunkeln Kammer ansetzt.
Ich. Zumal wenn ich in dieser Gesellschaft, diezu allen Zeiten existict hat und existiren wird, längstgelebt, und in ihr mein Vaterland, meine innigsteFreunde gefunden hätte?
Er. Desto besser.
Ich. Und in meiner Gesellschaft nichts von demzu befürchten wäre, was ich in der deinigen immernoch besorgen muß; wo nicht Trug für Wahrheit,so wenigstens pädagogische Anleitung , Pedanterie desHerkommens, Aufhalt?
E r. Ganz nach meinem Sinn; aber nenne mirdeine Gesellschaft.
Ich. Die Gesellschaft aller denken-den Menschen in allen Weltth eilen.
Er. Groß genug ist sie; aber leider eine zer-streute, unsichtbare Kirche.
Ich. Sic ist gesammelt, sie ist sichtbar. Faustoder Guktenberg war, wie soll ich sagen? ihr Meistervom Stuhl, oder vielmehr ihr erster dienender Bru-der. Ich treffe in ihr alles an, was mich über jedeTrennung der bürgerlichen Gesellschaft erhebt, undmich zum Umgänge nicht mit solchen und solchenMenschen, sondern mit Menschen überhaupt,nicht nur einführt, sondern auch bildet.
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