der Humanitär,
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müßte sich also in mehrere kleine Staaten vecthei-len, die alle nach den nämlichen Gesetzen verwaltetwürden.
Er. Und jeder dieser kleineren Staaten hättesein eignes Interesse? jedes Glied desselben hättedas Interesse seines Staats?
Ich. Wie anders?
E r. Diese verschiedenen Interesse würden öftersmit einander in Eollision kommen, so wie jetzt; undzwei Glieder aus zwei verschiedenen Staaken würdeneinander eben so wenig mit unbefangenem Gemüthbegegnen können, als jetzt em Deutscher einem Fran-zosen, ein Franzose einem Engländer begegnet.
Ich. Sehr wahrscheinlich.
Er. Das ist: wenn jetzt ein Deutscher einemFranzosen, ein Franzose einem Engländer begegnet,so begegnet nicht mehr ein bloßer Mensch einembloßen Menschen, sondern ein solcher Menschbegegnet einem solchen Menschen, die ihrer ver-schiedenen Tendenz sich bewußt sind, welches sie ge-gen einander kalt, zurückhaltend, mißtrauisch macht,noch ehe sie für ihre einzelne Person das geringstemit einander zu schaffen und zu theilen haben.
Ich. Das ist leider wahr.
Er. Nun so ist es denn auch wahr, daß dasMittel, welches die Menschen vereiniget, um sie durchdiese Bereinigung ihres Glücks zu versichern, dieMenschen zugleich trennet. Tritt einen Schritt wer-ter. Viele von den kleinern Staaten würden einganz verschiedenes Klima, folglich ganz verschiedene