die Stanken erschaffen worden ? oder daß die Staatenfür die Menschen sind ?
I c h. Jenes scheinen einige behaupten zu wollen,dieses aber mag wohl das Wahrere sevn.
E r. So denke ich auch. Die Staaten vereini-gen die Menschen, damit durch diese und in dieserVereinigung jeder einzelne Mensch seinen Theil vonGlückseligkeit desto beßer und sichrer genießen könne.Das Totale der einzelne» Glückseligkeiten aller Glie-der ist die Glückseligkeit des Staats. Außer diesergiebt es gar keine. Jede andre Glückseligkeit desStaats, bei welcher auch noch so wenig einzelneGlieder leiden, ist Bemäntelung der Tyrannei. An-ders nichts —
Ich. Gut also! Das bürgerliche LebendesMenschen, alle Staatsverfassungen sind nichts alsMittel zur menschlichen Glückseligkeit. Was weiter'?
Er. Nichts als Mittel, und Mittel menschli-cher Erfindung; ob ich gleich nicht laugnen kvill, daßdie Natur alles so eingerichtet, daß der Mensch sehrbald auf diese Erfindung gcrakhen müssen. Nunsage mir, wenn die Staatsvcrfafsungen Mittel, Mit-tel menschlicher Erfindungen sind: sollten sie allein
von dem Schicksale menschlicher Mittel ausgenom-men seyn?
Ich. Was nennst du Schicksale menschlicherMittel?
Er. Das, was unzertrennlich mit menschlichenMitteln verbunden ist, daß sie nicht unfehlbar sind.Daß sie ihrer Absicht nicht allein nicht entsprechen,