Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
Seite
378
Einzelbild herunterladen
 

373 II. Briefe zu Beförderung

23 .

Neulich sprach Jemand von einer Gesellschaft,von der er sonderbare Dinge behauptete. Er sagte:ihre wahre Thatcn seyn so gross, so weit anssehend,,,daß ganze Jahrhunderte vergehen könnten, ehe mansagen dürste: das haben sic gethan! Gleichwohl hät-tcn sie alles Gute gethan, was noch in der Welt,,ist (merke wohl, sagte ec: in der Welt!) undführen fort, an allem dem Euren zu arbeiten, wasnoch in der Welt werden wird, (merke wohl, sagteer, in der Welt!) Und, (setzte er hinzu,) diewahren Tkaten dieser Gesellschaft zielen dahin, umgrößtcntheils alles, was man gemeiniglich guteThaten nennt, entbehrlich zu machen."

Wer war begieriger über dieses Räthscl als ich?Und hier ist ungefähr unser Gespräch darüber.

Gespräch

über eine

unsichtbar - sichtbare Gesellschaft.

E r. Wofür hältst du die bürgerliche Gesellschaftder Menschen?

Ich. Für etwas sehr Gutes.

E r. Dhnstrcitig. Aber hältst du sie für Zweckoder für Mittel? Glaubst du, daß die Menschen für