der Humanität.
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unsrer Papisten schreien können „zum Feuer!" dadoch derjenige, der es gesagt, entweder niemals dar-an gedacht, oder es doch niemals hat öffentlich ver-bringen wollen. Ja wenn auch der Fromme etwasmit aller möglichsten Vorsicht geredet hat, und sichkeiner Gefahr befürchten können: so wird doch diesesder Gottlosen Amt seyn, die besten Reden zu verlä-stern und in den unschuldigen Sylben Gift, wie dieSpinne in den Rosen, zu finden. Dieses thun sieihrem Bedünken nach nicht aus unweiscr Absicht, (sin-temal sie dieses aus der Erfahrung als eine gewisseSache haben, daß es um ein tyrannisches Reichnicht gar zu sicher und glücklich stehe) wenn sie nurdiejenige zu Grunde richten, die entweder als Schul-dige können überwiesen, oder doch der fälschlichenAnklage können verdächtig gemacht werden; sondernman müsse auch allen andern zum Exempel undSchrecken diejenigen plagen, die sich nichts wenigerbefürchtet, als daß sie einmal in dergleichen Fall-stricke und Netze verfallen sollten. Daß also niemandist, der sich nicht für einem Tyrannen zu fürchtenhabe, wenn er sich gleich auf sein gut Gewissen ver-lassen kann und sich keines bösen Anschlags widerden Tyrannen bewußt ist.
So weit abermals Luther. Bewahre der Himmeluns vor solchen Zeiten! denn leider es ist nur EinDing, Pöbelsinn und Tyrannei, mit zwei Namengenannt, wie die rechte und linke Seite.
Herders Werke z. Phil. u. Gesch. X. Z Aärarre». H.