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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
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der Humanitär.

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ist mißlich und gefährlich. Warum? Es steht nichtin unserm Willen und Vermögen, sondern allein inGottes Willen und Hand. Der tolle Pöbel aberfragt nicht viel, wie es besser werde, sondern daßes nur anders werde; wenn es dann arger wird, sowill er abermal »in Anderes haben. So kriegt erdenn Hummeln für Fliegen, und zuletzt Horniße fürHummeln. Und wie die Frösche vorzeiten auch nichtmochten den Klotz zum Herren leiden, kriegten sieden Storch dafür, der sie auf den Kopf hackte undfraß sie. Es ist ein verzweifelt, verflucht Ding umeinen tollen Pöbel, welchen niemand so wohl regierenkann, als die Tyrannen; dieselbigen sind der Knittel,dem Hunde an den Hals gebunden. Sollten siebesserer Weise zu regieren seyn, Gott würde auchandre Ordnung über sie gesetzt haben, denn dasSchwert und die Tyrannen. Das Schwert zeigtwohl an, was es für Kinder unter sich habe, näm-lich eitel verzweifelte Buben, wo sie es thun dürften."

Dergleichen will ich und kann auch nichtgetröstet haben unsre Nephilim, die Tyrannen, Wuch-rer und Schelmen unter dem Adel, die sich lassendünken, Gott habe uns das Evangelium darum ge-geben, daß sie mögen geizen, schinden, und allenMuthwillcn treiben, ihre Fürsten pochen, Land undLeute drücken, und Alles in Allem seyn wollen; dasihnen nicht befohlen, sondern verboten ist. Diesesind es, so dazu helfen, daß Gottes Zorn den Tür-ken zum Drescher über uns, über sie selbst auchschicket, wo sie nicht Buße thun werden. Denn un-möglich ists, daß Deutschland sollte stehen bleiben,auch unträglich und unleidlich, wo solche Tyrannei,