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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
Seite
307
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A. Db dieses ein uneingeschränktes Lob wäre?

B. Dafür gäbe ich es auch nicht; genug, alsein einzelner Mensch erreichte er damit seinen Ent-zweck. Er blickte in das Detail der Dinge nicht zutief, damit er sich nicht verwirrte.

A. Die Ersparung würde Joseph mit der Zeitauch gelernt haben.

B. Friedrich sing nicht zu viel, nicht Alles aufEinmal an.

A. Joseph thats, weil für ihn so viel, ja Alleszu thun war. Vielleicht ähnele er, daß er nichtlange leben würde; zudem verwickelte ihn Eins insandre; er glaubte, nichts könne ganz geschehen,wenn nicht Alles begonnen würde. Hatte er darinso ganz Unrecht?

B. Nicht Unrecht; aber es ging über Menschen-kräfte. Uebcrdcm zerstreuete Friedrich sich nicht;er reifete nicht —

A. Dem Kaiser waren diese Zerstreuungen Be-kehrung ; sie waren ihm das einzige Vergnügen, sei-ner Gesundheit selbst unentbehrlich.

B. Friedrich, der in jünger» Jahren zu reisenaußerordentliche Lust hattet entsagte, sobald er Re-gent war, allen Reisen in fremde Länder; er betrach-tete sich als Steuermann auf dem Schiff seiner Staa-ten. So angenehm er in Gesellschaft hätte werdenkönnen; so begnügte er sich dennoch an Einer Gesell-schaft weniger erlesenen Freunde, und wählte sicheine andre noch einsamere Ergötzung, die er unausge-setzt , obwohl sehr regelmäßig trieb, ja die ihm bald

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