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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
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der Humanität.

auch in seiner irdischen Hülle hätte unsterblich sey»mögen.

Sie denken leicht, wie begierig ich auf seinenachgelassenen Schriften war *): hier,

sagte ich, lebt und spricht noch sein Geist nach demAbleben seines alten vielgeübten Körpers. Briefe,Gespräche, ja Worte von ihm, die, so lang' erKönig war, als Ehre gesucht, als Schatze umher-getragcn wurden, sind jetzt ein gemeines Gut. Mankann sie unerschrocken prüfen, im Zusammenhängeseines Lebens beherzigen: man darf ihnen widerspre-chen , und sie mit seinen Thaten vergleichen.

Zuerst also griff ich nicht nach Werken, die erabsichtlich für die Welt geschrieben hatte, sondernnach seinem Briefwechsel, und unter diesem auf denlängsten und interessantsten mit Voltäre. Er erstrecktsich von 1736 bis 1777, also über vierzig Jahre,und zeigt die Seele des großen Königes in den ver-schiedensten Situationen seines Lebens. Ich will eini-ge Züge und Stellen auszeichnen.

Ein Prinz von 23 Jahren, der Erbe eines kö-niglichen Thrones, sucht in weiter Entfernung denMann auf, den er für den ersten Schriftstellerseiner Zeit hält, in dem er, wie er selbst sagt,nichtnur Schätze des Geistes, Stücke mit so viel Ge-schmack, Delicatesse und Kunst gearbeitet, daß ihreSchönheiten bei jedem neuen Lesen neu scheinen,

H Oeuvres xostlrunies äe krsckeric II. Lerliu1788.