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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
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der Humanität.

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Unbefangenheit des Geistes, von hetterm Scher;begleitet gewesen und am liebsten unter der Nosegewohnt hat? Doch warum nenne ich dies sonderbar,da es Natur der Sache selbst ist. Nur wer dieMenschen kennet, kann für sie sorgen; nur wer durchbas Bedürfnis geweckt, durch Noch gereizt, in man-cherlei Verhältnissen umhergetriebcn, die süße Fruchtder Mühe schmeckte, kann diese auf die bequemsteArt andern zu kosten geben. Er hat sich die schwereWahrheit leicht gemacht; so macht er sie auch andernangenehm und faßlich.

Daß Franklins Leben ganz und im Original er-scheinen werde, will ich nicht zweiflen. Dem bessernTheil der Englischen Nation ist es bekannt genug,daß ec kein Aufrührer gewesen, daß er zum Frie-den und zur Aussöhnung die einsichtvollesten Vor-schläge gerhan habe, ,die, wie Weissagungen einesPropheten, die Zeit genugsam bestärkt hat. Aeufierstschwer ging er an den Gedanken, daß England undAmerika sich trennen sollten; er fand es diesem Landeselbst nicht vortheilhaft, und hielt auch das für ge-fährlich, daß es so bald zur Freiheit gelangte. Danun die Zeit hierüber mit einer gebietenden Stimmebereits entschieden und England auf andre Weiseschadlos gehalten hat: so glaube ich, daß nur wenigeAugen sich schließen dürfen, und Franklins Lebens-geschichte wird uns gcgönnet seyn und bleiben. LesenSie in beikommendem Nekrolog *) die wenigen

H Nekrolog von Schlichtegroll. Gotha