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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
Seite
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Gang der Dinge erhoben fühlet, athmet er ein rei-neres Element: er vergißt den niedrigen Kummer,der ihm da und dort das H'erz drückte, wenn er denStrom der Zeit stockend, und sich in einem stehen-den Sumpf gesenkt glaubte. Der Strom der Zeitsteht nie still; jetzt riefelt er sanft, jetzt rauscht ecgewaltig; allenthalben aber wehet auf ihm Othcmdes Lebens.

In die Gedanken - oder Handlunqssphare andrergrößerer Menschen versetzt, sagte B. , nehmen wirTheil an ihrem Geist: wir denken mit ihnen, auchwenn wir mit ihnen nicht wirken konnten, und freuenuns ihres Daseyns. Je reiner die Gedanken derMenschen sind, desto mehr stimmen sie zusammen;die wahre unsichtbare Kirche durch alle Zeiten, durchalle Lander ist nur Eine.

Und in diese wollen wir rein eintreten, meineFreunde, fügte A. hinzu, mit ungclhciltem Herzen,mit reinen Händen. Kein Parkheigeist soll unserAuge benebeln; keine Schmeichelei unser Angesichtschänden. Unter uns ist, wie jener Apostel sagte,kein Jude noch Grieche, kein Knechtnoch Freier, kein Mann noch Weib;wir sind Eins und Eine. Indem wir annnS und nicht an die Welt schreiben, gehen wiraller eitlen Rücksichten müßig; warum sollten wirheucheln? Das lohnte der Mühe nicht, die Federeinzutunken; wir dürften sodann nur lesen.

Lesen! sagte das ganze Ehor, und ging in einDetail über das, was jener hier, dieser dort gelesenhatte; alle waren darüber einig, daß es der Seele