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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
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245
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zu Beförderung eines geistigen Reiches. 24b

Kein Volk auf Erden schärfet mehr sein Schwert,Dos freudig jetzt zur Sichel wiederkehrt.

Der Vater pflanzet, was der Sohn genießt,

Den Lclbaum, der von Saft des Fleißes fließt,Den Palmbaum, der, ein Segensvater, blühtUnd einen Palmenhayn um sich erzieht.

Was hör' ich rauschen in der Wüstenei?

Ein neuer Quell? wer rief den Quell herbei?

Der Fleiß, ein Wund er stab in Menschenhand,Grub ihn hervor; nun wird die Wüste Land,

Nun steht in Blumen selbst die. Felsenwand.

Was fth ich? Weiden nicht zusammen hier?So Wolf als Lamm, so Mensch als Licgcrthier?Mit Blumensesseln zieht der Knabe dortDen Löwen, neben ihm die Löwin fort.

Und hier? mit Schlangen spielt das süße KindUnschädlich, lernet nicht, was Schlangen sind.

Ins störst der Drachen dringt der Knabe kühn,

Der Drache selbst, er küßt umschlingend ihn.

Ihr Bilder flieht! die Wahrheit tritt hervorAllharmonie, sie öffnet Salcms Thor,

Und ewig zichn die Völker aus und einMit Gaben, die sie Gottes Altar welhn.

Wie? Gottes Altar? In der tiefsten Brust2 st jeder Gottes Altars sich bewußt;

Da glänzet, da erquicket und gebeutAllvaters Güte, seine Freundlichkeit.Den Völkern in der tiefsten SchattennachtIst Morgenroth und Sonne aufcrwacht.

Und keiner sagt zum andern:lehre michErkennen Gott!" Ein jeder lehret sich.

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