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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
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2^0 I. Unternchmungen d. Vorgang. Jahrhunderts'

in dieser erstickt mein , in jener athmet man freiAngenehme Sitten kämmen entgegen; widrige stoßenvon sich in jeder Gesellschaft.

Da R e l i gi o n , d. ü Tre ue und G lau-ben an göttliche und menschliche Ver-hältnisse, das Band und Jnsiegel jeder Gesell-schaft ist, so sollte man in christlichen Staaten ge-gen sie, mithin auch gegen das Christenthum,das sie lehret, und gegen den moralischenCharakter Christi nichts schreiben und lehrendürfen. Spannet euer Segel, so hoch ihr wollet;an die Krone, die oben an diesem Kreuz hangt, anjene reine Gottes-Genialität und fortwirkendeMenschenliebe wird keine antastende Hand jereichen. Auch wer blind genug ist, die großeSonne der Welt, die alle geistigenund moralischen Kräfte zufammenhaltund belebet, Gott, nicht zu sehen, gefalle sichin seiner chaotischen Dunkelheit schweigend.

Uebrigens wer über Buchstaben und Gebraucheder Religion zu sprechen oder zu schreiben hat, derspreche und schreibe. Schreibt er schlecht, spricht eralbern, so steht der Gesellschaft ein leichtes Mittelzur Hand, ihn zu beschämen, man setze seinerschlechten eine bessere Schrift entge-gen; so hak man den Verlust in Gewinn verwan-delt. Den Freidenker weise ein besserer Freidenkerzu Recht; so ist der Schade geheilet, Ucberhauptsehe sich der Gesetzgeber eines Volks alseinen Pyg-malion an, der aus dem Marmor' eine Gestalthervvrbringt und sie belebet. So betrachteten sich die

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