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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
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zu Beförderung eines geistigen Reiches. 229

Institute wirklich große Anfänge gemacht hat.1?I rw ultra,!

2. Schriften.

Jünglinge, wenn sie die Universität verlassen,bleiben sie ohne Aufsicht? Traurig und gefährlich,wenn sie es blieben: denn eben dieß sind ihre Ent-scheid u n g s j a h r e für Glück und Unglück, fürBrauchbarkeit und Unbrauchbarkeit aufs ganze Lebe».Alle Gesellschaften also, die forldauren wollten, leg-ten Scminarien an, auf welche sie, wie aufPflanzstaten und Eonservatorien ihrer selbst, dengrößten Fleiß, die sorgsamste Obhut wandten. Manweiß, daß unbesäet der fruchtbarste Acker das meisteUnkraut trägt: geil und wilde schießen also, wennilmen bearbeitende Pflege mangelt, gute Köpfe inRanken empor und kommen vielleicht nie zu bessererZucht und Wartung. Haben wir deren nicht trau-rige Beispiele genug in Deutschland? Ein Heerjunger Schriftsteller, die, kaum der Akademie ent-ronnen , mit oder ohne Talent, Pasquille, Romane,Pbilosophiecn schreiben, sich, wie sie sagen, demBücherschreibc» ergeben und um unabhängig zuseyn, dem Dienste des Staats entsagen. WelcheGesellschaft der Vorgenannten würde dies dulden?Sie stieße die Skribblers, verwahrlvscte Freidenker,von sich. Aus Erbarmen sollte der Staat sichdieser Verlohrnen amiehmen, und unter ihnen diebrauchbaren Kräfte, die jetzt in schriftstellerischemMüssiggange phantastisch verschleudert werden, odergar zu Entwürdigung der Wissenschaften , zum Ver-derb der lesenden Welt, wirken, nützen. Die un-