zu Beförderung eines geistigen Reiches. 226
unter keinem leitenden Blick, Unter keinem Siegel-ringe des weisen, des geistigen Architekten? Dürfenund müssen sie gehen, (nach der Sprache des Pro-pheten) wie Fische im Meer und wie das Gewürm,das keinen Herren hat? Gehört dies etwa zur un-veräußerlichen Freiheit der Geister?"
Bei jeder Einrichtung menschlicher Dinge denktman sich ein übersehendes Auge, eine a l l-gemeine Vernunft, (raison universelle,)und plastische Kraft, ohne welche die Theilezerfallen, oder gegen einander wirken. Traurigerdem Anblick aber ist nicht leicht etwas, als einezerfallne oder stockende Kunstmaschine; widerlichernichts, als'eine schnarrende Uhr, als ein vcrwesend-gahrender Körper. Lasset uns also, da Eampa-nella eine Sonnenstadt, Bako eine At-lantis schrieb, und thätigere Geister, wie Zin-zendorf, Wesley u. f. mit regsam-unermüde-tcni Fleiß wirkende Gesellschaften, gei-stig-moralische Gemeinen d. i. Socie-täten, (oivitatos) stifteten, ihre Vorbilder nutzen,und dem Gewirr des vergangenen Jahrhunderts denTon abfragen, in dem seine Bemühungen etwa zu-s a m m e n tr a sc n. Bei rohen, physischen Kräftennennt man es den Dienst; das Militär, dieIndustrie sind dazu geordnet; verdienen oder lei-den die feiner», geistige und moralischeKräfte, keine Organisation und Zusammenord-nung?
1. Schulen und Universitäten
Sind Institute zur Ausbildung und Zusammen-ordnung solcher Kräfte; ihre Einrichtung sei gut oderHerders Werke z. Phil. 11. Gesch. X. P II.