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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
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213
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zu Beförderung eines geistigen Reiches. 2 iZ

Klugheit, womit er seine Partei zu regieren wußte,zeigen vom Gegentheil. Es fehlte ihm gar nicht anSchulstudien; er verstand die alten und die neuenSprachen: er hatte auf der Akademie fleißig denEuklides und die Philosophie studirt. Doch schluger sich in letzter nie zu einem System und war über-haupt nicht tief in sie eingedrungen. SpcculativePhilosophie würde auch mit seiner ganzen Art zudenken und zu handeln,, so wie mit der Lebensweise,die er führte, ganz unverträglich gewesen seyn."

Im gesellschaftlichen Leben war Wesley leb-haft und umgänglich. Er war viel unter Menschengewesen , war mit den Regeln einer feinen Lebensartnicht unbekannt, und in der Regel sehr aufmerksamauf andre und sehr höflich. Da kaum ein Winkelim Lande war, wo er nicht selbst gewesen, so warer unerschöpflich an Anekdoten und Erfahrungen, dieer gern und was nicht minder wichtig ist, gut er-zählte. Er konnte fröhlich und sehr angenehm seyn;seine Heiterkeit pflegte sich auch andern mitzucheilen,und sie litt so wenig unter der Schwache des Altersoder der Nahe des Todes, daß man vielmehr imLoten Jahr ihn noch so heiter sah, als er im 2 otenkaum gewesen seyn mochte."

Aber seine Mäßigkeit war auch außeror-dentlich; in seinen früheren Jahren trieb er sie zuweit. Das Fasten und andre Arten der Selbstver-leugnung hatte er schon zu Opfert angefangen. Be-sonders erwartete er sehr viel von wenigem Schlaf.Gegen das Ende seines Lebens ließ er etwas nachvon seiner Strenge. In 35 Jahren ist er nichtEinen Tag bettlägrig gewesen."