zu Beförderung eines geistigen Reiches. 2n5
Von Mericus Casaubonus haben wir eineAbhandlung über den Enthusiasmus, in derer als Gattungen desselben den d i v i na t ori sc hen,kontemplativen oder philosophischen,den rhetorischen, poetischen und Bct-Enthusiasmus («ntliusiasinnm pirecatoriurri)gelehrt durchgehet *).
Es ist eine Schulübung; sonst würde er denpraktischen, den Th a ten-En th u si a s m u snicht übergangen haben. Worin lebt der Mensch amfröhlichsten als in Entwürfen und That? Und wieglücklich, wenn in diesen Adrastea ihn leitet!wenn sie das „N icht zu viel!" auch beimEdelsten ihm zuwinkt, und Er auf ihren Winkmerket!
Liebenswürdiger ist nichts als ein reiner undthaliger Enthusiasmus für Wahrheit und Menschen-güte; er umgiebt die, denen ec angehört, mit einemstillen Glanze. So treten aus der Nacht der Zeiten,o wie viele hervor, denen sterbend noch die Begei-sterung auf den Lippen schwebte! Denn nicht Sturmund Drang war diese Begeisterung, sondern sortwir-kendes Leben. Die Gottheit streuet, wohin sie will,solche himmlische Funken, läßt sie länger oder kürzer
ch lVlericl <üi>SLubonl <le eMl>n8iLsmo conirriorits-lius, Klient ex ltnglico latins reäcki eurLvirlb lVls^er, Vrxpbis», 1708,