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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
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zu Beförderung eiueS geistige» Reiches. 2vS

hindere und aufhalte, vielmehr ihn dadurch erwecke,daß man ihm große und gute Zwecke verzeich-net. In der Sphäre der Menschheit muffendiese Zwecke liegen: denn weiter hinaus reicht derBlick nur weniger Enthusiasten. Alles Brüten überDinge jens eit dieser Sphäre ist eben dadurch einedunkle, oft grausame Schwärmerei worden, weil sieMenschen im Kreise um sich her keine Zweckefür den Enthusiasmus gab, der in ihrer Brustschlief, oder weil sie diesen aus ihrer Brust mit Ge-walt wegdrängte. So mancher Methodist, Fanati-ker und Schwärmer wäre nicht .mr zu retten, son-dern mit seinem Enthusiasmus sehr edel zu gebrau-chen gewesen; hatte man il n auf Zwecke der Wissen-schaften und Kunst, oder des tbätigen Lebens gelei-tet. Meistens aber bemerkt man im Leben derSchwärmer den v e r a n l a s fe n d e n Punkt, wosic die Linie überschritten und aus dem Gebiet nütz-licher Anwendung ins Land der Hirngespinnste unddes Wahns geriethen. Sie warkn verlohren, sobalder bei ihnen feste Idee ward.

Auch die Pietät hat ihren Enthusiasmus; dieGeschichte zeigt davon die edelsun Beispiele, vonPietistcrei weit entfernet. Von jener Pietisterei näm-lich, die ani menschlichen Gcmüth schnitzelt oder nagtund die meistens dlvs deshalb ihr Spiel hat, weildem Gcmüth eine bestimmte, bessere Anwendung feh-let. Wenn ein Mensch nichts zu thun findet, grü-belt er über sich selbst; übel daran ist er, wenn einEnthusiast dazukommt, der ihn zurück in sein In-neres drängt oder dies Innere gewaltsam herauskeh-ret. Der Mensch erschrickt für sich, wird über sich