zu Beförderung eines geistigen Reiches. 179
Dies Volk bartete aus Religionseifer Moscheen, Ca-ravansera's und Grabmahler, wo überall sic sichausbreiteten. Sie bedienten sich hiezu der runden Ge-stalt, weil sie die christliche Figur eines Kreutzes,oder die alte griechische Art, die sie für abgöttischhielten, nicht nachahmen wollten; daher war auchalle Bildhauerei bei ihnen verboten. In allen ihreneroberten Städten baueten sie sogleich Moscheen auf.Die großen Marmorbrüche, woraus die überwund-nen Städte in Syrien, Aegypten und in allen Mor-genlandern ihre Säulen, Architrave und großen Steinegenommen hatten, waren jetzt verlassen; die Sara-cencn mußten daher die Materialien nehmen, wie sieihnen jedes Land anbot, es mochten nun Marmoroder Quadersteine seyn. Sie hielten Säulen und dieZicrrathen an ihnen für ungeschickt, dagegen richtetensie, weil sie sich bei den Moscheen gern der rundenGestalt bedienten, bei einigen mit vieler Annehmlich-keit Kuppeln auf."
„Der heilige Krieg gab den Christen, welche indie Lander der Saracenen kamen, einen Begriff vonihren Gebäuden, welche sie nachher in den Abend-ländern nachahmten. Nur sie verfeinerten sie, alssie häufiger Kirchen erbauten, täglich. Die Jtaliä--ner, unter welchen doch einige griechische Flüchtlingewaren, und nebst ihnen die Franzosen, Deutschenund Flamländer, die eine Brüderschaft untersich aufgcrichtet hatten, wirkten pabstlicheBullen zu ihrer Aufmunterung und besondre Frei-heitsbriefe aus. Sie nennten sich Freimäurer,und schweiften von einer Nation zur andern, so
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