zu Beförderung eines geistigen Reiches. ib'r
die in lebendige Ordnung zerlegte Son-nenblume einher, und sucht als Biene ihren Ur-sprung wieder. Sähet ihr nie diese kleinen Ge-schöpfe Blüthen- und Traubenförmigan einander hangen? Auch in ihrem wirksamen Le-ben sind alle nur Eins, zcrtheilte .Organe EinesGewächses, in dem Alles sich auf einander bezog,Blüthcnartig. Unverdrossen üben sie also, jedeOrdnung ihr Geschäft, bauen, nähren, treiben,befeuchten, erziehen, und verwelken; Ein Ganzes,(schauet her!) wie diese Sonnenwende."
Sie sprachs und verschwand. Ein Schwarmvon Bienen summsete ihrer Schöpferin nach; dieLinde, unter der die Geschwister saßen, duftete lieb-licher , süßer die Laube.
In frohem Staunen saßen Bruder und Schwe-ster da; ein Schmetterling flog vorüber. „Ach, sprachHertha, wenn eine andre gütige Peri mir dieGeschichte dieses Seelchens, wie Melitta denUrsprung des Bienenreichs, erklärte!" Und einezweite, kleinere und schönere Gestalt stand vorkhnen —
Flora-Psyche.
Dem Körper nach Blüthc; dem Geist nachSeele. „Sehet, sprach sie, wie Melitta ihrHerders Werke z. Phil. u. Gesch. X. L II.