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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
Seite
94
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I. Unleruehmungcn d. vergang. Jahrhunderts

Ist diese Religion nicht allgemein? ist sie nichtin jedes Menschen Herz geschrieben? oft aber untereinem Schleier, oft unter viel Hüllen verborgen. Wegzu thun sind diese Hüllen, damit die ewige Regel,das allgegenwärtige Auge sichtbar, das Buch aufdem Altar ihm aufgeschlagen werde. Ist dies, somögen alle Nationen sich ihres Gottes, ihres Lan-des und ihres Lebens freun und Feste feiern. DerKelch des Christenthums in Wohlthatigkeit und stil-lem Erbarmen, in brüderlicher Gemeinschaft, Ver-zeihung und Großmuth, in Geduld endlich undBeharrlichkeit wird immer das Fest der Festebleiben.

Winnfried. An jenem Angclstcrn, derWeltachse, sagtest Du, hing die Wage. Die Ster-ne blickten uns an. Jene» himmlischen Wagen dro-ben nennen die Araber des erweckten LazarusBahre; die Sterne hinter ihr sind ihnen Lazarusweinende Schwestern *). Alles schweigt um uns;und Alles erklingt. Alles scheint still zu stehen undes eilet. —

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') S, sEichhorns allgemeine Bibliothek. B, 7 .St. 3. S. 3g8.

— Weh uns, daß wir so schwach und übel sehn:Der schnellste Flug, uns scheint er still zu stehn.

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