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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
Seite
84
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8ch I. Unternehmungen d. vcrgang. Jahrhunderts

„Ewger, ich seh in dir die Geister alle versammlet,

Alle Gestalten der Wesen. Ich seh den schaffendenLramah,

Thronend auf dem Totos, in Dir! Ich schaue Dichselbst an,

Deine zahllose Waffen und Formen und Augen undGlieder,

Und doch seh' ich in Dir nicht Anfang, Mittel undEnde.

'Geist der Dinge, du Form des Alls'! Ichschaue die Krone

Deines Haupts, eine strahlende Glorie, gie-ßcnd inalle

Fernen unendliches Licht ; die Welten alle deinAbgla nz.

Alle schauen dich an und freun sich deiner und zit-tern ,

Zittern ob Deiner Rieseng estalt, mit unzahli-chen Augen,

Häuptern und Gliedern und Armen und Brüsten. DieHelden der Erde,

Reiche-beherrschend, sie stürzen in Deinen verschlin-genden Arhem,

Wie ins wogig« Meer die zerrollende» Ströme sichstürtzen.

Wie in die Flamme des Lichts der Mücken Eineverschwindet. —

So sah ich den Gott und er entschwand. Denke wiemir dabei im Traume war.

D. Einem solchen Bilde entspricht keine Thier-gestalt; es ist der klarste Pantheismus.