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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
Seite
80
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Lo I. Unternehmungen d. vecgang. Jahrhunderts

theilt sind, und in jenen Zeiten, als National-Rcli-gioncn sich bildeten, die Menschen im Umgänge mitThieren als ihren Freunden und Feinden lebten, noth-wendig auch ihre Religionen nicht nur ihre Thierezu Symbolen ihrer Religionsbcgriffe gewählt, son-dern vielleicht auch in Manchem den Habitus Dessen,was ihnen ein heiliges Thier war, angenom-men haben mögen. Davon träumte ich, und sodurchgehe ich jetzt die zoologische und Reli-gionencharte unsrer Erde mit einander.

D. Und fandest? —

W. Was man leicht findet, wenn man einenTraum sucht; ich fand meine Idee bewähret.

D. Wohlan dann! Laß mich Deinen Traum,den Thierkreis menschlicher Religionenhören. Träume erzählt man gern; und deine Lieb-lings-Idee von National-Religionen wirdmir dadurch sinnlich. Wir fangen von Sina air.

W. Die Religion des großen Reichs nach Stän-den abgetheilt, politisch-künstlich geordnet, erschienmir prächtig. Der Religion des Kaisers in demSinnbilde, das er auf der Brust tragt, Symbolseines himmlischen Ursprungs und Amtes, nicht min-der der Macht, des Reichthums, und der unbe-greiflichen höchsten Würde, kurz des königlichen Dra-chen, oder wenn Du lieber willst, des Hang-Hoang, des Königes der Vögel. Ich könnte Dires schön ausmahlen und doch bliebe es unter derIdee des Traumes.

D. Und die Religion der Manda-rin e »?

W