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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
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34 I. Unternehmunigen d. vergang. Jahrhunderts

und des Handels! Zu ba-ld zerging diese Hoff-nung.

Frühe nämlich war das Christenthum schon indas ferne Tina gedrungen, und hatte daselbst indie Religion der Bonzen wahrscheinlich mitgewirket.In den neueren Jahrhunderten, seit Missionen nachAsten geschäftig waren, hatte es, der Verschlossen-heit des Landes ungeachtet, auch hieher an Emiffa-rien nicht gefehlet.

Insonderheit waren die Jesuiten eben so klug,als thatiq; sie ergriffen das einzige und edelste Band,das sie mit Kaiser und Reich verknüpfen konnte, dasBand der Wissenschaften, der Künste.Versagen kann man ihnen den Ruhm nicht, daßseit Pater Ricci, der ihr Ansehen dort eigentlichgründete, sie eine Reihe gelehrter, weltkluger, un-verdrossener Männer dahin gefördert, die auch Eu-ropa mit Kenntnissen dieses großen Reichs und seineranliegenden Lander, mit Kenntnissen ihrer Spracheund Bücher, ihrer Verfassung und Gebrauche sehr-bekannt gemacht haben. In Europa selbst kennen wirmanchen Staat weniger als Sina.

Nun war zwar wahrend der Vormundschaft desunmündigen Kaisers Kang-Hi *) durch einmüthi-gen Schluß der Reichsstande das Christenthum fürfalsch und dem Reich schädlich erklärt, auch bei Lei-bes- und Lebensstrafe verboten. Den angesehenste»Vorsteher desselben, den Jesuiten S c h a l l, hatteman ins Gcfangmß gelegt und die Verfolgung gegen

3 Im Jahr 1664.