zu Beförderung eines geistigen Reiches. r3
Nüch Und nach offenbart Gott seine Wunder,und legt jedem Alter nicht mehr auf, als es tragenkann.
Er lasset Verheißungen vorausgehen, ehe dasReich kommt, das er verhieß.
Allmählich wuchs die Wurzel hervor. Sie wachstund wird in Taufenden ihre Früchte tragen.
Die Pflanze gehet schon hinauf, schon schlagenihre Knospen aus; wenn ihre Zeit kommt, ist dieKrone da.
Die Finsterniß gehet zwar jetzt gegen das Lichtauf; aber das Licht gehet auch auf gegen die Fin-sterniß. Da muß Eins das andre offenbaren ; dasLicht wird aus der Finsterniß, die Finsterniß durchdas Licht erkannt.
Die Höhe wird erkannt aus der Niedrigkeit, dieNiedrigkeit aus der Höhe. Das Recht aus demUngerechten; die Ungerechtigkeit aus dem Rechten derGerechtigkeit.
Das Gute aber ist starker als das Böse, unddas Böse muß dem Guten dienen. Es muß seineBosheit offenbaren, indem es das Gute anklagt,und sich damit verräth, daß es nicht gut sey. DasBöse eilte zum Verderben; das Gute kommt all-mählich nach und behalt den Platz.
Es ist Alles, o Gott, voll Deiner Weisheit;deine Ordnungen sind Güte und Wahrheit. Bleibetin der Ordnung Gottes, ihr seine Kinder, und eiletnicht vor der Zeit, zu stürmen die Mauern.
Arbeitet eine Mutter zur Frucht, ehe denn esZeit ist e Mag jemand alt seyn, wenn er noch nicht