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Scb ging und kam bald wieder, indem er freudig rief:
„Das Hans ist wieder dein und blank."
Zilge sah starr drein, als ob sic gar nichts gehört hätte.
Mit Seb war auch der Bruder Landjäger gekommen. Erhatte von der Ankunft seines Schwagers gehört und hatte ihnbeim ersten Ausgange getroffen, er, der sonst nicht Schimpfwortegenug für den Seb gehabt, war jetzt stolz auf ihn, und sein beßterFreund, zumal, da er ihm eine silberne Taschenuhr mitgcbrachthatte. Er zog jetzt heftig gegen Zilge los, das; sie sich so ziereund sperre. Seb suchte seinen Reden Einhalt zu thnn, aber mitjener Art von martialischem Gleichmuthe, ja von Heiterkeit, diegerne solche Leute bei einer Exekution zur Schau stellen, strich sichder Bruder Landjäger den Schnurrbart und sagte aus umher-stehende Süßigkeiten deutend:
„Das ist nichts, der mus; mau's einmal aus dem Salz ge-ben, dann ist sic geheilt, du bist viel zu zimpfer, Scb."
Dieser verbot mit Gemessenheit jedes weitere solcher Worte,aber der Bruder Landjäger kehrte sich nicht daran, und Scbwußte endlich keinen andern Ausweg, als das; er den BruderLandjäger mit sich fort nach den; Wirthshausc zog. Zilge ver-riegelte hinter ihnen die Hausthürc, und öffnete sie nicht mehr.
Ein LcidcnSgaiist und stillcs Dulden.
Als Seb am andern Morgen die Hausthüre offen fand undnach seiner Frau umschaute, war diese verschwunden; sic hatteden Kindern noch die Morgcnsnppe zurecht gestellt,'die mitgc-brachten Sonntagskleider verschlossen und das Wcrktagsgewandhergerichtet und war daun davon gegangen. Der kleine Johannesmußte suhlen, welch eine ahnungsfchwere Unruhe den Vater be-wegte, der im ganzen Hause nach ihr rief, er sagte, die Muttersei auf ihre Handclschaft gegangen, sie habe ihr Säckchen mitge-nommen. Nun mußte Scb im ganzen Dorfe und auf allenWegen Nachfragen, welchen Weg seine Frau Angeschlagen. Erfürchtete das Gräßlichste. Endlich erfuhr er von den Oehmdenden