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4 (1854)
Entstehung
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nhr, hin und her. Ein Heller Tag brach an, ein echter gesegneterErntetag. Je weiter die Stunden verrückten, um so lebhafterdachte sich Franzseph, wie jetzt Alles daheim sich zur Arbeit rüstet;nur er allein mußte träge ruhen, und als eine Seligkeit erschienes ihm jetzt die Sense zu handhaben, er sehnte sich nach demGriff der Sense wie nach der Hand eines Freundes; weinend vorZorn und Wehmuth wälzte er sich auf seinem Lager, da öffnetesich endlich die Thüre und der Gefaugenwärter trat mit dem Land-wirts) Faber ein.

Der erste Anblick erschreckte Franzseph so, daß er starr dastand, aber rasch streckte er dem Faber die Hand entgegen, diedieser indes; weigerte und mit ruhigem Ton erklärte: er habe sichvon dem Untersuchungsrichter eine Unterredung erbeten bevordas Verhör beginne, cs sei ihm noch nnfaßlich, daß gerade dereinzige, der sich ihm vertraulich »geschlossen, den Frevel ausge-führt habe, Franzseph sollte daher bekennen, wer ihn dazu verlei-tet und wer ihm dabei geholfen habe. Franzseph starrte lautlosdrein und ließ sich trotz alles Drängens zu keiner Antwort herbei.Als indes; Faber ans die Stiefel deutend sagte:

Solch eine Fußspur findet sich gar nicht in meinem Hopfen-acker, Ihr müßt also blos Wache gestanden und Andere Euch ge-holfen haben," da zuckte Franzseph zusammen und sagte endlich:

Lieber Herr Faber, wenn ich sagen könnte, wem die anderenFußspuren gehören, versprecht Ihr mir die Sache aus und vor-bei sein zu lassen um eine billige Entschädigung?"

Nein, und wenn ich den Menschen an de» Galgen brächte,ich könnte ihn mit Lust baumeln sehen."

Dann Hab Ich v gethan und sonst Niemand," fiel Franz-seph ein.

Das geht nicht mehr, wir haben das Bekenntnis;, daß Ihranders aussagcu könnt, wenn Ihr wollt."

Ja, wenn ich will," entgcgnetc Franzseph halb trotzig halbwehmüthig. Faber suchte ihn nun mit aller Güte zu bereden, denwahren Sachverhalt zu bekennen, er werde als Verführter nureine geringe Strafe bekommen und beschwor ihn zuletzt ans Ach-