III. Recensionen.
437
Bilder und Gleichnisse ausgenommen, die Völkernauf dieser Stufe der Kultur unter allen Himmels-strichen gemein sind, hat der Galische Dichter einvom Morgenländer sehr verschiedenes Idealder Schönheit. Hier hat also der Vers, seinem Le-ser viel Anlaß gegeben oder nachgelassen, sich man-ches morgenlandische Sonderbare selbst zu erklären,und auf d>er reichen Au die Blumen selbst zu son-dern, zu ordnen.
Der zweyte Theil des Buchs (S. 176. bis zuEnde) wird manchen Lesern noch willkommener sepn;er enthalt Notizen und Auszüge aus verschiede-nen morgenländischen Sammlungen, z. B. eine No-tiz vom Inhalt der sechs ersten von A. Sc Hul-lens herausgegebnen Lonsessikus Hariri, Senten-zen aus denen von Erpenius, Schultcns u.a. gelieferten Sammlungen arabischer Lehrsprüche,allgemeine Betrachtungen über die sieben, im Tem-pel zu Mekka aufgehangenen Gedichte, sogar einigeNachrichten von dem durch Champion englischverstsicirten Ferdosi, von W. Jones neun asia-tischen Gedichten, (die in Altenburg nachgedruckt sind,)und seinen darüber, von Sullivan's aus-
erlesenen Fabeln des Sadi, von einem indischenRoman tsis lovss cck Lainurupin arrä Curn-rlsts >englisch übersetzt durch Franklin, von Cardon-,1 e ruelnriAss äs Ditsraturs Orlsirtals u. f. —So gut dicß alles für den, der diese Uebersctzungennicht kennet, seyn mag; so sind doch die daraus ge-machten Auszüge meistens unvollständig, als daß sieauch als zureichende Nachricht dienen könnten. Besserhätte des Vers, gethan, wenn er einige, im Deut-